Mittwoch, 15. März 2017

Waffeln mit geriebenem Apfel und schneller Karamellsoße

Ich habe mal wieder das Waffeleisen ausgekramt. Besser gesagt die Schwiegermama, denn ich selber habe garkeins, sondern benutze dann das von ihr. Das hat zwar auch schon einige Jahre auf dem Buckel, aber funktioniert einwandfrei. Schon praktisch, wenn man nur ein Stockwerk weiter oben wohnt :-)

Und dann fiel mir ein, dass ich früher aus Schulzeiten (ich habe damals Hauswirtschaft gewählt, weil Mathe war nicht so meins) ein Waffelrezept hatte, welches mir gut in Erinnerung geblieben ist. Und die waren immer so schön leicht knusprig. Also habe ich erstmal den Rezeptordner aus Schulzeiten gesucht und durchgeblättert. Aber kein Waffelrezept in Sicht, ich wurde innerlich schon unruhig. Dann durchwühlte ich noch meinen (regulären) überquellenden Rezeptordner und siehe da, ich hatte es wohl schonmal ausgeheftet und dort rein gelegt. Erleichterung. 


Aber ich wollte auch nicht ganz normale Waffeln. Ich wollte Äpfel und Karamell. Klingt das nicht gut? Die beiden passen doch immer wunderbar zusammen. Und so gab es warme Waffeln, mit geriebenem Apfel im Teig und einer wirklich schnellen Karamellsoße. Die Kombi ist wirklich meeega.


Zutaten für 8 Waffeln

150 g Margarine oder Butter
125 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
3 Eier
Schale von 1/2 Zitrone oder Citroback
150 g Mehl
etwas Milch
1 mittelgroßer Apfel 

75 g brauner (oder weißer) Zucker 
1 TL Vanillezucker
15 g Butter
1 Schuss Ahornsirup (geht auch ohne)
100 ml Sahne


Zubereitung

 Für die Waffeln die Margarine, Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Die Eier und Zitronenschale zugeben und unterrühren. Zum Schluss noch den geschälten, geriebenen Apfel und das Mehl zugeben und evtl. einen Schuss Milch, wenn der Teig zu fest ist. Nun das Waffeleisen mit etwas Butter einpinseln, mit 2 vollen EL Teig befüllen (das ist die passende Menge für unser Waffeleisen, muss man etwas probieren) und nacheinander ausbacken. Wenn die Waffeln gleich frisch und warm serviert werden (nicht übereinander stapeln), werden sie auch etwas knusprig.

Während die Waffeln backen, kann die Karamellsoße zubereitet werden. Hierfür einfach alle Zutaten, also brauner Zucker, Vanillezucker, Butter, Ahornsirup und Sahne in einen kleinen Topf geben, aufkochen und 10 Minuten auf kleiner Stufe köcheln lassen, fertig. Dazu passt natürlich auch wunderbar noch eine Kugel Vanilleeis.



Liebe Grüße
Nicole



Freitag, 10. März 2017

Soljanka aus der DDR // Let's cook together

Es ist wieder der 10. des Monats, das heißt heute gibt's wieder eine neue Runde "Let's cook together" auf Ina's Blog What Ina Loves. Das Thema für den Monat März war köstliche Kindheitserinnerungen. Und da sprudelte es schon in meinem Kopf. Was nehme ich denn da??

Essenstechnische Kindheitserinnerungen gibt es tatsächlich einige. Unter anderem Spaghetti mit Wurst in der Soße; das gab es dann nur für uns Kids mittags, da Papa nicht so der Nudelfan ist. Oder der Nudelsalat, den ich letzten gepostet habe. Oder auch die Schwedische Apfeltorte, welche es oft zu Geburtstagen gab. Aber letztendlich habe ich mich für was anderes entschieden. Auch, weil ich es selber schon länger nicht mehr gegessen habe. Und zwar für Soljanka; das ist ein süß-saurer Eintopf, welcher eher im Osten deutschlands verbreitet ist oder auch in Osteuropäischen Ländern.


Unsere Uroma hat lange bei uns gewohnt und diesen Eintopf gemacht. Denn die Omas können solche traditionellen Rezepte ja am Besten. So ein Eintopf hat sich vor allem gut für mehrere Personen vorbereiten lassen. Oder es wurde einfach so ein großer Bräter voll gekocht und eingefroren. Wir haben uns jedenfalls immer darauf gefreut, wenn es wieder Soljanka gab und deswegen gibt es heute das Rezept dazu. Nen Schönheitspreis gewinnt der Eintopf allerdings nicht ;-)



Zutaten für einen großen Topf (6-8 Portionen)

1 kg leicht durchwachsener Schweinebraten
2 EL Senf 
1,5-2 L Gemüsebrühe
1 große Zwiebel
200 g Fleischwurst
1 Glas saure Gurken
1 Glas eingelegte Tomatenpaprika
1 Glas Letscho (falls ihr es nicht bekommt,
kann es notfalls auch weg gelassen werden)
 2 EL Tomatenmark
Ketchup
Salz, Pfeffer
Paprikapulver
 1 Becher Schmand


Zubereitung

Zuerst wird der Schweinebraten gemacht. Das kann man auch schon gut vorher machen oder ihr kauft einfach schon fertig gegartes Fleisch. Dazu würze ich den Braten gut mit Salz und Pfeffer und streiche ihn mit dem Senf ein. Anschließend wird er mit der halbierten Zwiebel in einem Bräter rundrum scharf angebraten. Ich habe den Braten dann kurz aus dem Bräter genommen, das Tomatenmark und einen Schuss Brühe zugegeben, um den Bratensatz zu lösen. Dann den Braten wieder in den Bräter legen und die Gemüsebrühe angießen. Nun darf er ca. 2,5 Stunden im Ofen bei 180°C mit Deckel garen. Evtl. zwischendurch mal wenden.

Nachdem das Fleisch schön weich und abgekühlt ist, wird es in kleine, feine Stücke geschnitten bzw. zerteilt. Die Zwiebel kann man auch noch grob würfeln. Die Fleischwurst, Gurken und Tomatenpaprika werden auch in feine Würfel geschnitten und dann zusammen mit dem Fleisch/Zwiebel und dem Letscho in die Brühe vom Braten gegeben. Wenn Euch zu wenig Soße im Topf ist, einfach noch etwas Gemüsebrühe zugeben. Dann wird das ganze nochmal für 30 Minuten gekocht. Anschließend wird noch etwas Ketchup zugegeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist (ich habe etwa 200 ml zugegeben, da ich kein Letscho bekommen habe). Nun wird die Soljanka noch mit Salz, Pfeffer und ordentlich Paprikapulver abgeschmeckt und mit einem Klecks Schmand serviert. Natürlich schmeckt es bei Oma immer am Besten, aber meine Soljanka kommt schon ganz gut ran :-)


 Liebe Grüße
Nicole



Dienstag, 7. März 2017

Manchmal muss es ein einfacher, saftiger Rührkuchen mit Kirschen sein

Am Wochenende hat mich mal wieder die spontane Kuchenlust gepackt. Aber ich wollte was Schnelles ohne viel Schnick Schnack. Und da kam mir ein einfacher Rührkuchen in den Kopf, mit Kirschen für die Saftigkeit und bissl was Fruchtiges. Also kurz die Vorräte gecheckt und die Rührbesen geschwungen. Heraus kam ein leckerer, saftiger Kuchen, der durch ein wenig Zartbitter-Schokolade auch nicht zu süß ist. Perfekt zum gemütlichen Nachmittags-Kaffee. Das letzte Stückchen werde ich mir dann später noch gönnen, während ich etwas an einem neuen Blog-Design bastele.




 Zutaten für eine Springform mit 26 cm

4 Eier
200 g Zucker
120 g Margarine oder Butter
100 g gemahlene Haselnüsse
100 g Schokoraspeln
(habe je 50 g Vollmilch und Zartbitter genommen)
100 g Mehl
2 TL Backpulver
1 Glas Sauerkirschen (ca. 300 g)



Zubereitung

Eier und Zucker schaumig aufschlagen, dann die weiche Margarine zugeben und gut verrühren. Anschließend die gemahlenen Haselnüsse sowie die geriebene Schokolade zugeben. Zum Schluss noch das Mehl, vermischt mit dem Backpulver zugeben und zu einem glatten Teig verrühren. Diesen in die Springform füllen und bei 175 °C ca. 45 Minuten backen (Stäbchenprobe machen). Ich habe den Kuchen nach dem Backen noch mit Puderzucker bestreut. Man kann ihn auch sehr gut am nächsten Tag essen, da der Kuchen dann schön durchgezogen und noch saftiger ist (natürlich abgedeckt).


Liebe Grüße
Nicole


Donnerstag, 2. März 2017

Nudelsalat - unser Familienrezept

Das schöne daran, wenn man etwas mehr Zeit hat ist ja, dass man das machen kann, worauf man Lust hat. So ist es auch mit dem Kochen/Backen im Moment. Da mach ich dann doch mal Sachen, die ich sonst unter der Woche nicht mal eben schnell machen würde, da es mir für abends zu lange dauert. So ging es mir auch mit dem Nudelsalat. Ich hatte einfach Lust drauf, war noch kurz einkaufen und hab mit Vorfreude zum Schnippeln angefangen.

Sonst wurde der nur am Wochenende oder zum Grillen oder so gemacht. Und das ist auch so eine kleine Kindheitserinnerung. Immer wenn es hieß, es gibt Nudelsalat zum Grillen oder einfach mal mit Wiener Würstchen habe ich mich schon morgens aufs Essen gefreut. Auch wenn es nur ein Nudelsalat ist, aber ich fand das früher dann immer toll.



Zutaten für 4 gute oder 6 kleine Portionen

 300 g kleine Nudeln
200 g Fleischwurst
ca. 1/2 Glas saure Gurken
1 süßlicher Apfel
1 Dose Mandarinen

ca. 150-200 g Salatmayonnaise
1 EL Senf
Schuss Gurkenwasser von den eingelegten Gurken
Salz, Pfeffer, Zucker
(etwas Worcestershire Sauce)



Zubereitung

Die Nudeln nach Packungsanweisung kochen, abgießen und nach dem Abkühlen in eine große Schüssel geben. Den Apfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Die Fleischwurst und die Gurken ebenfalls in kleine Würfel schneiden und alles zu den Nudeln geben. Zum Schluss die abgetropfen Mandarinen mit den Händen grob zerkleinern und zum Salat geben.

Für das Dressing die Mayonnaise mit Senf und dem Gurkenwasser verrühren (so wird sie gleich etwas dünnflüssiger) und mit Salz, Pfeffer und evtl. etwas Zucker kräftig abschmecken. Die Worcestersauce kann man auch weglassen, wenn man sie nicht gerade da hat. Das Dressing gut mit dem Salat vermischen; wenn dieser etwas durchgezogen ist, kann er nochmal mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt werden. Lasst es Euch schmecken!




Liebe Grüße
Nicole



Mittwoch, 22. Februar 2017

Schnelles Weintrauben-Dessert mit Quark-Mascarpone-Sahne

Letztens habe ich zum Kaffeebesuch bei einer Freundin mal wieder den beliebten Maulwurfkuchen gemacht. Wir haben den Nachmittag damit verbracht, Babysachen zu durchwühlen und eine Stärkung in Form von Kuchen musste da zwischendurch schon mal sein ;-)

Die Kuchenteigreste, welche bei diesem Kuchen übrig bleiben, versuche ich dann immer noch irgendwie zu verarbeiten, denn zum wegwerfen sind sie mir zu schade. In den meisten Fällen wird da ein schnelles Dessert draus. Diesmal mit Weintrauben und einer Quark-Mascarpone-Sahne. Denn der restliche Quark von den Quarkspitzen hat auch noch auf seinen Einsatz gewartet.



Für 6 Gläser

ca. 650 g kernlose Weintrauben
200 g Sahne
250 g Quark
250 g Mascarpone
4 Päckchen Vanillezucker
Kuchenbrösel oder Keksbrösel


 Zubereitung

Die Weintrauben waschen und halbieren, ggf. vierteln. Den Quark mit der Mascarpone und 3 Päckchen Vanillezucker verrühren. Sahne mit dem letzten Päckchen Vanillezucker steif schlagen und unter die Quarkmasse heben. Nun abwechselnd Weintrauben, Creme und Kuchenbrösel in die Gläser schichten. Man kann das Dessert natürlich auch in eine große Schale füllen. Und schon habt ihr einen leckeren und schnellen Nachtisch. Wer es lieber etwas süßer mag, kann auch noch etwas mehr Zucker in die Creme geben.




Liebe Grüße
Nicole



Donnerstag, 16. Februar 2017

Oma's Quarkspitzen


Vor ein paar Tagen war ich auf der Suche nach Gerichten für die kommende Woche und habe mal wieder meinen überquellenden Rezepteordner durchwühlt. Dabei ist mir ein altes, handgeschriebenes Rezept für die Qarkspitzen von meiner Oma in die Hände gefallen. Auch gerade passend zur Faschingszeit.

Diese Quarkbällchen heißen glaube ich auch in jeder Region deutschlands anders. Im Osten heißen sie jedenfalls Quarkspitzen. Die haben mich dann auch wieder kurz an meine Kindheit erinnert, da ich in den großen Sommerferien oft 3 Wochen bei Oma und Opa verbracht habe und es jeden Tag zum Kaffee etwas Gebackenes gab. Einen Tag ohne Kaffee und Kuchen gabs es nicht. Somit wurde das Rezept gleich auf die Seite gelegt und ein paar Tage später mal ausprobiert. Denn ich muss zugeben, bisher hab ich die Quarkspitzen noch nie selbst gemacht. Aber die sind echt lecker und schön luftig geworden. Logisch, dass da frisch aus dem Topf und in Zucker gewälzt schon ein-zwei verschwunden sind :-)



Zutaten für 20-25 Stück

 30 g Butter oder Margarine
1 Prise Salz
80 g Zucker
1/2 Zitrone (Saft und Schale)
2 Eier
200 g Quark (250 g gehen auch)
200 g Mehl
 1/2 Päckchen Backpulver

Schweineschmalz oder
Pflanzenfett zum Frittieren
Zucker


Die Butter, Salz, Zucker und die abgeriebene Zitronenschale gut aufschlagen. Dann den Saft der halben Zitrone, die Eier und den glatt gerührten Quark zugeben. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und nach und nach unter den Teig rühren. Dieser wird zwar etwas zäh, das hat aber mit meinem Handrührer ganz gut funktioniert.

Nun werden die Bällchen frittiert. Da ich keine Fritteuse habe, geht das natürlich auch einfach in einem Topf. Dafür das Fett darin schmelzen lassen und erhitzen (ca. 5 cm hoch reicht). Die richtige Temperatur muss man etwas rausfinden; es darf jedenfalls nicht zu heiß sein, da die Bällchen sonst außen braun werden und innen noch nicht durch sind. Den Herd also nicht auf die höchste Stufe stellen. Nun zwei Löffel kurz in das Fett tauchen (damit der Teig nicht so daran klebt), kleine Stücke abstechen und für ein paar Minuten in das Fett geben, dabei ab und zu wenden. Ich habe erstmal einen probiert, ob die Temperatur passt. Das hat man aber schnell raus. Wenn die Bällchen außen schön goldbraun sind und der Teig innen durchgebacken ist, werden sie noch warm in Zucker gewälzt. Frisch und warm schmecken sie natürlich am Besten.



Mal sehen, was es als nächstes gibt. Das ist richtig schön, wenn man mal genug Zeit für solche Sachen hat ohne viel Stress. Heute Nachmittag werde ich dann wohl noch etwas 
die Sonne genießen.

Liebe Grüße
Nicole



Freitag, 10. Februar 2017

Zimtschnecken mit Heidelbeeren // Let's cook together

Meinen ersten Post im Jahr 2017 starte ich gleich mit einem Rezept zur neuen Runde "Let's cook together" von Ina und Ihrem Blog what Ina loves. Die meisten von Euch werden ihn sicher kennen. Sie hat sich auch für das neue Jahr wieder interessante Themen ausgedacht. Mal sehen, ob ich es diesmal schaffe, jeden Monat mit dabei zu sein.

Mein Bloggerjahr 2016 war ja recht dürftig, was u. a. an der Einarbeitung im neuen Job und der Vorbereitungen für die Hochzeit lag. Die ist nun auch schon wieder ein halbes Jahr her, wahnsinn wie die Zeit vergeht. Und nun genieße ich die Zeit, denn ich habe gerade noch Urlaub und bin dann im Mutterschutz. Jaa, wir bekommen Nachwuchs im April und sind schon sehr gespannt :-) Das wird wohl ein aufregendes und spannendes Jahr für uns. Und ich hoffe, dass ich jetzt erstmal wieder regelmäßiger zum Bloggen komme, aber wir werden sehen.

So, nun also zu meinen Zimstschnecken mit Heidelbeeren. Als ich das Thema "Hefeglück" las, war das mit die erste Idee, die mir in den Kopf kam. Und da ich noch ein paar richtige Waldheidelbeeren eingefroren hatte, passte das super. Die schmecken wenigstens nach was und sie geben ihre typische blaue Farbe ab. Die meisten Heidelbeeren, die man so kaufen kann sind diese gezüchteten, relativ großen, die aber wenig Geschmack haben und innen auch garnicht blau sind. Das sind für mich persönlich auch keine richtigen Blaubeeren. Für den Hefeteig habe ich fast das selbe Rezept, wie für meinen Nusszopf genommen - übrigens auch sehr lecker.



Für ca. 25 Stück

120 g weiche Butter
100 ml Milch
80 ml Wasser
  100 g Zucker
500 g Mehl
1 Prise Salz
25 g frische Hefe
1 Ei
3 EL flüssige Butter
ca. 80 g Zucker
ca. 1 TL Zimt
1 Hand voll Heidelbeeren
Für den Hefeteig die Milch mit dem Wasser erwärmen (nicht zu heiß, es sollte nur warm sein) und die Hefe darin auflösen. Das Mehl in eine Schüssel sieben, Zucker und Salz zugeben und vermischen. Dann die weiche Butter und das Ei einkneten. Nach und nach die Milch mit der aufgelösten Hefe zugeben und zu einem glatten Teig verkneten; zum Schluss am Besten noch mit etwas Mehl auf der Arbeitsfläche kneten, bis er nicht mehr so klebrig ist. Nun muss der Teig für ca. 1 Stunde ruhen, am besten an einem warmen Ort (z. B. auf der Heizung).

Wenn der Teig schön aufgegangen ist, wird er auf der Arbeitsfläche ca. 0,5 cm dick ausgerollt. Ich habe den Teig vorher geteilt und eine Hälfte mit und eine Hälfte ohne Blaubeeren gemacht. Der ausgerollte Teig wird mit gut mit der flüssigen Butter bestrichen und großzügig mit dem Zimt-Zucker-Gemisch bestreut. Zum Schluss noch die Heidelbeeren darauf verteilen.

Den Teig einrollen und mit einem scharfen Messer in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden und auf ein Backblech mit Backpapier legen. Es bietet sich an, die Rolle schon vor dem Schneiden auf Backpapier zu legen, da man sonst den Saft der Heidelbeeren auf der Arbeitsfläche hat, was bei manchen Oberflächen vielleicht nicht mehr so leicht weg geht (Glück gehabt, dass unsere Arbeitsplatte nicht so empfindlich und dunkel ist, hätte sonst Ärger geben können :-) ) Die Zimtschnecken werden nun bei 170 Grad Umluft ca. 15 Minuten gebacken, bis sie eine leichte braune Farbe bekommen. Wer möchte, kann Sie nach dem Backen auch nochmal mit etwas Zimt-Zucker bestreuen.


 
So, das war es dann erstmal für heute und ich werde heute oder morgen auch
noch ein Rezept von meiner Oma ausprobieren. Wenn es geklappt hat, gibt es
das Ergebnis natürlich die nächsten Tage auch hier zu sehen :-)

Liebe Grüße
Nicole




Donnerstag, 22. Dezember 2016

Weihnachtliche Cupcakes mit Nougat-Spekulatius-Topping

Da hab ich es doch tatsächlich geschafft, noch in diesem Jahr einen Post zu machen, der Wahnsinn :-D Lang ist's her, aber gut. Heute habe ich euch echt leckere Cupcakes mit Nougat-Spekulatius-Topping mitgebracht, also auch schön weihnachtlich. Vom Ergebnis war ich selbst auch recht angetan und die "Tester" (Familie & Kollegen) haben sie auch für lecker befunden. Zu süß sind sie auch nicht, perfekt also.  Hach was freu ich mich auf ein paar freie und (nach Weihnachen) ruhige Tage. Da kann man mal wieder etwas runterkommen und die Zeit mit seinen Lieben einfach genießen. Nun aber zum Rezept für die Cupcakes.


Für 12 Stück

170 g Zucker
3 Eier
180 g Margarine
125 g Mehl
1 TL Backpulver
50 g gemahlene Haselnüsse
1 gestrichener TL Zimt
80 g Nougat
5 Gewürz-Spekulatius
(25 g Schokoraspel)

250 g Mascarpone
5 Gewürz-Spekulatius
80 g Nougat
3 EL Zucker
100 g Sahne
1/2 TL Zimt



Zubereitung

Für den Teig die Spekulatius im Mixer fein mahlen. Den Zucker mit den Eiern schaumig schlagen, dann die weiche Margarine, Haselnüsse und Spekulatius zugeben. Nougat in der Mikrowelle kurz erwärmen, damit es weich wird und ggf. mit den Schokoraspel zum Teig geben. Mehl mit Backpulver und Zimt mischen und gut unterrühren. Teig in Muffinförmchen geben und bei 180°C ca. 20 Minuten backen.

Für das Topping die Mascarpone mit dem Zucker aufschlagen, das weiche Nougat und Zimt sowie ebenfalls die fein gemahlenen Spekulatius unterrühren. Sahne steif schlagen und unterheben. Die Creme kurz kühl stellen und mit einem Spritzbeutel auf die abgekühlten Cupcakes spritzen. Mit Spekulatiusbröseln bestreuen.





Mit diesem Rezept verabschiede ich mich dann auch schon in die Weihnachtsfeiertage und wünsche Euch allen ein wunderbares Fest mit vielen lieben Menschen. Und natürlich einen guten Start ins Jahr 2017, welches auch bei uns mit vielen neuen Abenteuern auf uns wartet <3 

 Bis bald,
liebe Grüße Nicole




Donnerstag, 6. Oktober 2016

Mini Apfelstrudel-Küchlein

Unsere kleinen Flitterwochen sind leider schon vorbei, die letzten "Nachbereitungen" der Hochzeit sind erledigt und wir sind wieder voll im Alltag angekommen. Irgendwie ist man aber auch froh, alles abgeschlossen zu haben. Hat man ja doch über ein Jahr geplant, sich Gedanken gemacht, gebastelt und vorbereitet. Somit kann man sich wieder anderen Dingen widmen.

Schon seit ein paar Wochen schlummern diese Bilder auf der Festplatte, jetzt ist auch das passende Wetter dafür. Ich habe letztens aus den ersten Äpfeln aus dem Garten ganz schnelle kleine Apfelstrudel-Küchlein gemacht. Die sind wirklich ratzfatz gemacht. Und ich finde, sie passen wunderbar zum Schmuddelwetter draußen, denn Apfelstrudel und Vanilleeis erinnert mich doch immer an den Herbst irgendwie.



 Für ca. 20 Küchlein

1 Packung Strudelteigblätter
4 säuerliche Äpfel
4 EL Rosinen
6 EL gehackte Mandeln
4 EL Zucker
1/2 TL Zimt
Spritzer Zitronensaft
etwas Butter
















Zubereitung

Die Äpfel schälen und in kleine Würfel schneiden. Mit den Rosinen, Mandeln, Zimt, Zucker und einem Spritzer Zitronensaft vermischen und stehen lassen. 

Die Strudelteigblätter in gleich große Quadrate schneiden. Immer zwei Quadrate versetzt übereinander legen und in die Mulden einer Muffinform setzen (siehe Fotos). Die Apfelfüllung in den Mulden verteilen, kleine Butterflocken auf jedes Küchlein setzen und die überstehenden Teigecken in der Mitte zusammen drücken. Man kann sie dann auch noch mit etwas Wasser bepinseln. Die Küchlein bei 160 °C ca. 20 Minuten backen, bis die Teigblätter oben eine goldbraune Farbe bekommen. Dazu schmeckt eine Kugel Vanilleeis oder auch Vanillesoße.




Schon gewusst, in 79 Tagen ist Weihnachten ;-) Mich hat letztens jemand darauf aufmerksam gemacht und nach Weihnachtsgeschenken gefragt... Ich bin ja eher die Kandidatin, die kurz vorher noch nicht alle Geschenke hat und mache mir auch noch garkeine Gedanken da drüber... 
Aaaaber ich freue mich jetzt schon wieder auf's Lebkuchen und Plätzchen backen hihi

 Bis bald,
liebe Grüße

Nicole


Dienstag, 16. August 2016

Fruchtige Erfrischung - Selfmade Eistee

So meine Lieben, hier war nun einige Wochen nichts los und es gab keine neuen Leckereien. Das lag daran, dass in letzter Zeit vieles vorzubereiten und zu planen war, nämlich meine eigene Hochzeit. Die ist nun auch schon wieder gute zwei Wochen her. Wahnsinn, wie die Zeit vergeht. Und dieser Tag überhaupt. Aber er war toll und wir würden nichts anders machen, es hat einfach alles gepasst. Wir sind glücklich und zufrieden und können die Flitterwochen kaum abwarten :-) Ich glaube erst dann können wir das Ganze auch nochmal so richtig realisieren.

Heute habe ich Euch erstmal etwas erfrischendes mitgebracht, und zwar Zitroneneistee, den Ihr ganz einfach selber machen könnt. Die Fotos schlummern schon lange auf dem Laptop, aber ich bin bisher nicht dazu gekommen, den Post zu machen. Nun hoffe ich, dass nochmal ein paar warme Tage kommen. Und selbst wenn nicht, der Eistee schmeckt natürlich auch bei 20 Grad.





 Für 1 Liter

3 Teebeutel schwarzen Tee
Zucker (weiß oder braun) nach Bedarf (3 - 5 EL)
2 Zitronen und/oder Limetten
Minze
Eiwürfel


Den schwarzen Tee mit 1 Liter Wasser kochen und 3 Minuten ziehen lassen, damit er nicht so stark wird. Den Zucker darin auflösen und den Eistee mit ein paar Eiswürfeln runterkühlen, damit er möglichst klar bleibt (das hat, wie man sieht, bei mir nicht so gut geklappt :-). Wenn der Eistee abgekühlt ist 1 1/2 Zitronen od. Limetten auspressen (das muss man am Besten probieren, je nachdem, wie sauer man es mag), den Rest der Zitrone in Spalten schneiden und als Deko verwenden. Ich habe dafür Zitronen- und Limettenspalten auf einen Holzspieß gesteckt.

Zum Schluss die Minze noch dazu geben, diese kann auch noch im Eistee etwas zerdrückt werden, damit sie ihr Aroma entfaltet. Vor dem Trinken natürlich die Eiswürfel nicht vergessen :-)


 
Ich finde, dieser Eistee ist eine gute Alternative zu den Zuckerbomben, die man so kaufen kann. Für Kinder kann man natürlich Früchtetee verwenden und z. B. Blaubeeren oder Himbeeren in das Glas geben.

So, das war's für's erste. Ich mache es mir dann wieder gemütlich
und starte morgen in meine (kurze) Arbeitswoche.

Liebe Grüße
Nicole




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