Mittwoch, 22. Februar 2017

Schnelles Weintrauben-Dessert mit Quark-Mascarpone-Sahne

Letztens habe ich zum Kaffeebesuch bei einer Freundin mal wieder den beliebten Maulwurfkuchen gemacht. Wir haben den Nachmittag damit verbracht, Babysachen zu durchwühlen und eine Stärkung in Form von Kuchen musste da zwischendurch schon mal sein ;-)

Die Kuchenteigreste, welche bei diesem Kuchen übrig bleiben, versuche ich dann immer noch irgendwie zu verarbeiten, denn zum wegwerfen sind sie mir zu schade. In den meisten Fällen wird da ein schnelles Dessert draus. Diesmal mit Weintrauben und einer Quark-Mascarpone-Sahne. Denn der restliche Quark von den Quarkspitzen hat auch noch auf seinen Einsatz gewartet.



Für 6 Gläser

ca. 650 g kernlose Weintrauben
200 g Sahne
250 g Quark
250 g Mascarpone
4 Päckchen Vanillezucker
Kuchenbrösel oder Keksbrösel


 Zubereitung

Die Weintrauben waschen und halbieren, ggf. vierteln. Den Quark mit der Mascarpone und 3 Päckchen Vanillezucker verrühren. Sahne mit dem letzten Päckchen Vanillezucker steif schlagen und unter die Quarkmasse heben. Nun abwechselnd Weintrauben, Creme und Kuchenbrösel in die Gläser schichten. Man kann das Dessert natürlich auch in eine große Schale füllen. Und schon habt ihr einen leckeren und schnellen Nachtisch. Wer es lieber etwas süßer mag, kann auch noch etwas mehr Zucker in die Creme geben.




Liebe Grüße
Nicole



Donnerstag, 16. Februar 2017

Oma's Quarkspitzen


Vor ein paar Tagen war ich auf der Suche nach Gerichten für die kommende Woche und habe mal wieder meinen überquellenden Rezepteordner durchwühlt. Dabei ist mir ein altes, handgeschriebenes Rezept für die Qarkspitzen von meiner Oma in die Hände gefallen. Auch gerade passend zur Faschingszeit.

Diese Quarkbällchen heißen glaube ich auch in jeder Region deutschlands anders. Im Osten heißen sie jedenfalls Quarkspitzen. Die haben mich dann auch wieder kurz an meine Kindheit erinnert, da ich in den großen Sommerferien oft 3 Wochen bei Oma und Opa verbracht habe und es jeden Tag zum Kaffee etwas Gebackenes gab. Einen Tag ohne Kaffee und Kuchen gabs es nicht. Somit wurde das Rezept gleich auf die Seite gelegt und ein paar Tage später mal ausprobiert. Denn ich muss zugeben, bisher hab ich die Quarkspitzen noch nie selbst gemacht. Aber die sind echt lecker und schön luftig geworden. Logisch, dass da frisch aus dem Topf und in Zucker gewälzt schon ein-zwei verschwunden sind :-)



Zutaten für 20-25 Stück

 30 g Butter oder Margarine
1 Prise Salz
80 g Zucker
1/2 Zitrone (Saft und Schale)
2 Eier
200 g Quark (250 g gehen auch)
200 g Mehl
 1/2 Päckchen Backpulver

Schweineschmalz oder
Pflanzenfett zum Frittieren
Zucker


Die Butter, Salz, Zucker und die abgeriebene Zitronenschale gut aufschlagen. Dann den Saft der halben Zitrone, die Eier und den glatt gerührten Quark zugeben. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und nach und nach unter den Teig rühren. Dieser wird zwar etwas zäh, das hat aber mit meinem Handrührer ganz gut funktioniert.

Nun werden die Bällchen frittiert. Da ich keine Fritteuse habe, geht das natürlich auch einfach in einem Topf. Dafür das Fett darin schmelzen lassen und erhitzen (ca. 5 cm hoch reicht). Die richtige Temperatur muss man etwas rausfinden; es darf jedenfalls nicht zu heiß sein, da die Bällchen sonst außen braun werden und innen noch nicht durch sind. Den Herd also nicht auf die höchste Stufe stellen. Nun zwei Löffel kurz in das Fett tauchen (damit der Teig nicht so daran klebt), kleine Stücke abstechen und für ein paar Minuten in das Fett geben, dabei ab und zu wenden. Ich habe erstmal einen probiert, ob die Temperatur passt. Das hat man aber schnell raus. Wenn die Bällchen außen schön goldbraun sind und der Teig innen durchgebacken ist, werden sie noch warm in Zucker gewälzt. Frisch und warm schmecken sie natürlich am Besten.



Mal sehen, was es als nächstes gibt. Das ist richtig schön, wenn man mal genug Zeit für solche Sachen hat ohne viel Stress. Heute Nachmittag werde ich dann wohl noch etwas 
die Sonne genießen.

Liebe Grüße
Nicole



Freitag, 10. Februar 2017

Zimtschnecken mit Heidelbeeren // Let's cook together

Meinen ersten Post im Jahr 2017 starte ich gleich mit einem Rezept zur neuen Runde "Let's cook together" von Ina und Ihrem Blog what Ina loves. Die meisten von Euch werden ihn sicher kennen. Sie hat sich auch für das neue Jahr wieder interessante Themen ausgedacht. Mal sehen, ob ich es diesmal schaffe, jeden Monat mit dabei zu sein.

Mein Bloggerjahr 2016 war ja recht dürftig, was u. a. an der Einarbeitung im neuen Job und der Vorbereitungen für die Hochzeit lag. Die ist nun auch schon wieder ein halbes Jahr her, wahnsinn wie die Zeit vergeht. Und nun genieße ich die Zeit, denn ich habe gerade noch Urlaub und bin dann im Mutterschutz. Jaa, wir bekommen Nachwuchs im April und sind schon sehr gespannt :-) Das wird wohl ein aufregendes und spannendes Jahr für uns. Und ich hoffe, dass ich jetzt erstmal wieder regelmäßiger zum Bloggen komme, aber wir werden sehen.

So, nun also zu meinen Zimstschnecken mit Heidelbeeren. Als ich das Thema "Hefeglück" las, war das mit die erste Idee, die mir in den Kopf kam. Und da ich noch ein paar richtige Waldheidelbeeren eingefroren hatte, passte das super. Die schmecken wenigstens nach was und sie geben ihre typische blaue Farbe ab. Die meisten Heidelbeeren, die man so kaufen kann sind diese gezüchteten, relativ großen, die aber wenig Geschmack haben und innen auch garnicht blau sind. Das sind für mich persönlich auch keine richtigen Blaubeeren. Für den Hefeteig habe ich fast das selbe Rezept, wie für meinen Nusszopf genommen - übrigens auch sehr lecker.



Für ca. 25 Stück

120 g weiche Butter
100 ml Milch
80 ml Wasser
  100 g Zucker
500 g Mehl
1 Prise Salz
25 g frische Hefe
1 Ei
3 EL flüssige Butter
ca. 80 g Zucker
ca. 1 TL Zimt
1 Hand voll Heidelbeeren
Für den Hefeteig die Milch mit dem Wasser erwärmen (nicht zu heiß, es sollte nur warm sein) und die Hefe darin auflösen. Das Mehl in eine Schüssel sieben, Zucker und Salz zugeben und vermischen. Dann die weiche Butter und das Ei einkneten. Nach und nach die Milch mit der aufgelösten Hefe zugeben und zu einem glatten Teig verkneten; zum Schluss am Besten noch mit etwas Mehl auf der Arbeitsfläche kneten, bis er nicht mehr so klebrig ist. Nun muss der Teig für ca. 1 Stunde ruhen, am besten an einem warmen Ort (z. B. auf der Heizung).

Wenn der Teig schön aufgegangen ist, wird er auf der Arbeitsfläche ca. 0,5 cm dick ausgerollt. Ich habe den Teig vorher geteilt und eine Hälfte mit und eine Hälfte ohne Blaubeeren gemacht. Der ausgerollte Teig wird mit gut mit der flüssigen Butter bestrichen und großzügig mit dem Zimt-Zucker-Gemisch bestreut. Zum Schluss noch die Heidelbeeren darauf verteilen.

Den Teig einrollen und mit einem scharfen Messer in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden und auf ein Backblech mit Backpapier legen. Es bietet sich an, die Rolle schon vor dem Schneiden auf Backpapier zu legen, da man sonst den Saft der Heidelbeeren auf der Arbeitsfläche hat, was bei manchen Oberflächen vielleicht nicht mehr so leicht weg geht (Glück gehabt, dass unsere Arbeitsplatte nicht so empfindlich und dunkel ist, hätte sonst Ärger geben können :-) ) Die Zimtschnecken werden nun bei 170 Grad Umluft ca. 15 Minuten gebacken, bis sie eine leichte braune Farbe bekommen. Wer möchte, kann Sie nach dem Backen auch nochmal mit etwas Zimt-Zucker bestreuen.


 
So, das war es dann erstmal für heute und ich werde heute oder morgen auch
noch ein Rezept von meiner Oma ausprobieren. Wenn es geklappt hat, gibt es
das Ergebnis natürlich die nächsten Tage auch hier zu sehen :-)

Liebe Grüße
Nicole




Donnerstag, 22. Dezember 2016

Weihnachtliche Cupcakes mit Nougat-Spekulatius-Topping

Da hab ich es doch tatsächlich geschafft, noch in diesem Jahr einen Post zu machen, der Wahnsinn :-D Lang ist's her, aber gut. Heute habe ich euch echt leckere Cupcakes mit Nougat-Spekulatius-Topping mitgebracht, also auch schön weihnachtlich. Vom Ergebnis war ich selbst auch recht angetan und die "Tester" (Familie & Kollegen) haben sie auch für lecker befunden. Zu süß sind sie auch nicht, perfekt also.  Hach was freu ich mich auf ein paar freie und (nach Weihnachen) ruhige Tage. Da kann man mal wieder etwas runterkommen und die Zeit mit seinen Lieben einfach genießen. Nun aber zum Rezept für die Cupcakes.


Für 12 Stück

170 g Zucker
3 Eier
180 g Margarine
125 g Mehl
1 TL Backpulver
50 g gemahlene Haselnüsse
1 gestrichener TL Zimt
80 g Nougat
5 Gewürz-Spekulatius
(25 g Schokoraspel)

250 g Mascarpone
5 Gewürz-Spekulatius
80 g Nougat
3 EL Zucker
100 g Sahne
1/2 TL Zimt



Zubereitung

Für den Teig die Spekulatius im Mixer fein mahlen. Den Zucker mit den Eiern schaumig schlagen, dann die weiche Margarine, Haselnüsse und Spekulatius zugeben. Nougat in der Mikrowelle kurz erwärmen, damit es weich wird und ggf. mit den Schokoraspel zum Teig geben. Mehl mit Backpulver und Zimt mischen und gut unterrühren. Teig in Muffinförmchen geben und bei 180°C ca. 20 Minuten backen.

Für das Topping die Mascarpone mit dem Zucker aufschlagen, das weiche Nougat und Zimt sowie ebenfalls die fein gemahlenen Spekulatius unterrühren. Sahne steif schlagen und unterheben. Die Creme kurz kühl stellen und mit einem Spritzbeutel auf die abgekühlten Cupcakes spritzen. Mit Spekulatiusbröseln bestreuen.





Mit diesem Rezept verabschiede ich mich dann auch schon in die Weihnachtsfeiertage und wünsche Euch allen ein wunderbares Fest mit vielen lieben Menschen. Und natürlich einen guten Start ins Jahr 2017, welches auch bei uns mit vielen neuen Abenteuern auf uns wartet <3 

 Bis bald,
liebe Grüße Nicole




Donnerstag, 6. Oktober 2016

Mini Apfelstrudel-Küchlein

Unsere kleinen Flitterwochen sind leider schon vorbei, die letzten "Nachbereitungen" der Hochzeit sind erledigt und wir sind wieder voll im Alltag angekommen. Irgendwie ist man aber auch froh, alles abgeschlossen zu haben. Hat man ja doch über ein Jahr geplant, sich Gedanken gemacht, gebastelt und vorbereitet. Somit kann man sich wieder anderen Dingen widmen.

Schon seit ein paar Wochen schlummern diese Bilder auf der Festplatte, jetzt ist auch das passende Wetter dafür. Ich habe letztens aus den ersten Äpfeln aus dem Garten ganz schnelle kleine Apfelstrudel-Küchlein gemacht. Die sind wirklich ratzfatz gemacht. Und ich finde, sie passen wunderbar zum Schmuddelwetter draußen, denn Apfelstrudel und Vanilleeis erinnert mich doch immer an den Herbst irgendwie.



 Für ca. 20 Küchlein

1 Packung Strudelteigblätter
4 säuerliche Äpfel
4 EL Rosinen
6 EL gehackte Mandeln
4 EL Zucker
1/2 TL Zimt
Spritzer Zitronensaft
etwas Butter
















Zubereitung

Die Äpfel schälen und in kleine Würfel schneiden. Mit den Rosinen, Mandeln, Zimt, Zucker und einem Spritzer Zitronensaft vermischen und stehen lassen. 

Die Strudelteigblätter in gleich große Quadrate schneiden. Immer zwei Quadrate versetzt übereinander legen und in die Mulden einer Muffinform setzen (siehe Fotos). Die Apfelfüllung in den Mulden verteilen, kleine Butterflocken auf jedes Küchlein setzen und die überstehenden Teigecken in der Mitte zusammen drücken. Man kann sie dann auch noch mit etwas Wasser bepinseln. Die Küchlein bei 160 °C ca. 20 Minuten backen, bis die Teigblätter oben eine goldbraune Farbe bekommen. Dazu schmeckt eine Kugel Vanilleeis oder auch Vanillesoße.




Schon gewusst, in 79 Tagen ist Weihnachten ;-) Mich hat letztens jemand darauf aufmerksam gemacht und nach Weihnachtsgeschenken gefragt... Ich bin ja eher die Kandidatin, die kurz vorher noch nicht alle Geschenke hat und mache mir auch noch garkeine Gedanken da drüber... 
Aaaaber ich freue mich jetzt schon wieder auf's Lebkuchen und Plätzchen backen hihi

 Bis bald,
liebe Grüße

Nicole


Dienstag, 16. August 2016

Fruchtige Erfrischung - Selfmade Eistee

So meine Lieben, hier war nun einige Wochen nichts los und es gab keine neuen Leckereien. Das lag daran, dass in letzter Zeit vieles vorzubereiten und zu planen war, nämlich meine eigene Hochzeit. Die ist nun auch schon wieder gute zwei Wochen her. Wahnsinn, wie die Zeit vergeht. Und dieser Tag überhaupt. Aber er war toll und wir würden nichts anders machen, es hat einfach alles gepasst. Wir sind glücklich und zufrieden und können die Flitterwochen kaum abwarten :-) Ich glaube erst dann können wir das Ganze auch nochmal so richtig realisieren.

Heute habe ich Euch erstmal etwas erfrischendes mitgebracht, und zwar Zitroneneistee, den Ihr ganz einfach selber machen könnt. Die Fotos schlummern schon lange auf dem Laptop, aber ich bin bisher nicht dazu gekommen, den Post zu machen. Nun hoffe ich, dass nochmal ein paar warme Tage kommen. Und selbst wenn nicht, der Eistee schmeckt natürlich auch bei 20 Grad.





 Für 1 Liter

3 Teebeutel schwarzen Tee
Zucker (weiß oder braun) nach Bedarf (3 - 5 EL)
2 Zitronen und/oder Limetten
Minze
Eiwürfel


Den schwarzen Tee mit 1 Liter Wasser kochen und 3 Minuten ziehen lassen, damit er nicht so stark wird. Den Zucker darin auflösen und den Eistee mit ein paar Eiswürfeln runterkühlen, damit er möglichst klar bleibt (das hat, wie man sieht, bei mir nicht so gut geklappt :-). Wenn der Eistee abgekühlt ist 1 1/2 Zitronen od. Limetten auspressen (das muss man am Besten probieren, je nachdem, wie sauer man es mag), den Rest der Zitrone in Spalten schneiden und als Deko verwenden. Ich habe dafür Zitronen- und Limettenspalten auf einen Holzspieß gesteckt.

Zum Schluss die Minze noch dazu geben, diese kann auch noch im Eistee etwas zerdrückt werden, damit sie ihr Aroma entfaltet. Vor dem Trinken natürlich die Eiswürfel nicht vergessen :-)


 
Ich finde, dieser Eistee ist eine gute Alternative zu den Zuckerbomben, die man so kaufen kann. Für Kinder kann man natürlich Früchtetee verwenden und z. B. Blaubeeren oder Himbeeren in das Glas geben.

So, das war's für's erste. Ich mache es mir dann wieder gemütlich
und starte morgen in meine (kurze) Arbeitswoche.

Liebe Grüße
Nicole




Dienstag, 28. Juni 2016

Erdbeer-Rhabarber-Marmelade mit Frischekick


Nachdem wir uns gerade Mitten in der Erdbeersaison befinden und der letzte Rhabarber im Garten auch noch verarbeitet werden wollte, habe ich wieder meine alljährliche Erdbeer-Rhabarber Marmelade gemacht. Die ist seit Jahren einfach der Dauerbrenner bei uns, pure Erdbeermarmelde mögen wir garnicht mehr so.

Schon letztes Jahr habe ich etwas Minze zugegeben, was einen frischen Geschmack in die Marmelade bringt und es wurde von der Familie für gut befunden. Drum wird sie nun verbloggt, damit ihr auch was davon habt. Zudem wuchert im Garten ein riesen Minz-Busch vor sich hin, die ja auch irgendwie mal verwendet werden will. Gut, die paar Blätter machen da den Kohl auch nicht fett aber naja. Die Erdbeeren habe ich natürlich auch wieder auf dem Feld gepflückt, das gehört für mich einfach dazu. Und ich war richtig begeistert, solche geschmackvollen und vor allem großen Früchte. Und was da dran hing...wahnsinn. Da war die Schüssel (leider) ruck zuck voll..Wenn man es verwerten könnte, hätte ich noch viiiiel mehr pflücken können, das hat richtig Spaß gemacht. Der Rhabarber hat es leider nicht mehr mit aufs Bild geschafft ;-)





Zutaten für 4 - 6 Gläser

 1 x Gelierzucker 2:1 (500 g)
600 g Erdbeeren
400 g geschälter Rhabarber
1/2 Päckchen Zitronensäure (Pulver)
6 Blätter Minze




Zubereitung (ganz einfach)

Die gewaschenen Erdbeeren halbieren, große Früchte vierteln, den geschälten Rhabarber in 1 cm breite Stücke schneiden. Obst in einen großen Topf geben und mit dem Gelierzucker vermischen. 10 Minuten stehen lassen, dann aufkochen. Nun werden die Früchte solange gekocht, bis der Rhabarber schön weich ist, die Erdbeeren sind es sowieso, dann Zitronensäure zugeben. Das ganze mit einem Pürrierstab im Topf pürrieren. Hier kann man mehr oder weniger pürrieren, je nachdem, ob man noch Stücke in der Marmelade möchte. Zum Schluss die Minze zugeben und nochmals kurz aufkochen. Wer nicht so gern auf Minze beißt kann diese auch vor derm Pürrieren zugeben. In heiß ausgespülte Gläser füllen und fest verschließen. Die Marmelade schmeckt auch gut auf körnigem Frischkäse.



Im nächsten Post gibt es dann was erfrischendes für die nächsten heißen Sommertage.
Bis dahin, habt es fein und ich mache jetzt auch Feierabend :-)

Liebe Grüße
Nicole



Mittwoch, 18. Mai 2016

Saftige Erdbeer-Rhabarber-Streusel-Muffins

Letzte Woche hatte ich ein paar Tage Urlaub und wollte endlich mal wieder was backen. Manchmal fehlt mir das sogar richtig, wenn es schon lange her ist. Da traf es sich gut, dass meine besser Hälfte Geburtstag hatte. Schnell war klar, dass es etwas mit Rhabarber geben wird, der Saison entsprechend. Dazu habe ich einen Kuchen von meiner Oma gebacken, den es dort ganz ganz oft gab und Erdbeer-Rhabarber-Muffins mit Streuseln. Das Geburtstagskind hatte sich nämlich was mit Streuseln gewünscht :-) Heute gibt es das Rezept für die Muffins, der Kuchen muss noch warten. Die sind wirklich richtig lecker und saftig geworden und waren ruck-zuck verputzt. Ich dachte ja, dass noch was für den nächsten Tag übrig bleiben wird, aber da habe ich wohl Pech gehabt. Schadet allerdings auch nicht, Hochzeitsfigur und so ;-) Und ich freu mich natürlich, wenn es den Gästen schmeckt. Die sind auch ganz einfach nachgebacken, versprochen.



 Zutaten für 12 Muffins

3 Eier
150 g Zucker
175 g weiche Margarine
150 g Mehl
1 TL Backpulver
60 g geschälter Rhabarber
80 g Erdbeeren

Für die Streusel

60 g Zucker
70 g Mehl
60 g Butter


Zubereitung

Den Rhabarber und die Erdbeeren in kleine Würfel schneiden. Eier mit Zucker gut schaumig schlagen, dann die weiche Margarine unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und gesiebt zum Teig geben. Sollte der Teig zu fest sein, kann etwas Milch zugegeben werden. Zum Schluss die Erdbeer- und Rhabarberwürfel unterheben. Jeweils einen großen Esslöffel Teig in die Muffinförmchen geben. Die Zutaten für die Streusel mit dem Handmixer verrühren, aber nicht zu lange, da sonst ein Teigklumpen entsteht. Die Streusel auf den Muffins verteilen und bei 180°C ca. 20-25 Minuten backen.


Lasst es euch schmecken und viel Spaß beim Nachbacken,
schmeckt nach Sommer!

Liebe Grüße
Nicole



Mittwoch, 6. April 2016

Kirsch-Schoko-Dessert mit Joghurt-Sahne

So ihr lieben, die halbe Woche ist schon wieder geschafft. Um Euch die restliche Woche noch etwas zu versüßen, habe ich Euch ein schnelles Dessert mitgebracht. Am Ostersonntag gab es bei uns mal wieder einen Maulwurfkuchen (und einen Quark-Hefezopf, der aber nicht ganz blogtauglich war, daher auf unbestimmte Zeit verschoben).

Nachdem bei diesem Kuchen ja immer einiges an Kuchenbrösel übrig bleibt, versuche ich meistens, diese noch etwas zur verwerten. Diesmal ist ein kleines Dessert mit Kirschen, Joghurt-Sahne und etwas Kokos draus geworden. Kirschen (die waren noch eingefroren aus dem Garten), Schoki und Kokos ist ja immer eine gute Kombi. Wenn man jetzt nicht gerade die Brösel eines Maulwurfkuchens übrig hat kann man natürlich z. B. auch zerbröselte Schokoladenkekse nehmen oder ihr backt Euch einen einfachen Schokokuchen oder kauft einen Schokobisquit.



Für 4 normale oder 6 sehr kleine Gläser

Brösel vom Schokokuchen/Bisquit
2 Hände voll Kirschen
1 EL Speisestärke
1 Prise Zimt
(TK oder aus dem Glas geht auch)
200 g Naturjoghurt
4 EL Kokosraspel
2 EL Zucker
1 Becher Sahne
1 Päckchen Sahnesteif
1 Päckchen Vanillezucker

 


 Zubereitung

Die Kirschen mit ein wenig Wasser od. Kirschsaft aufkochen lassen, eine Prise Zimt und bei Bedarf Zucker (falls die Kirschen sauer sind) zugeben und 5 Min. köcheln lassen. Speisestärke mit 1 EL Wasser verrühren, zugeben, aufkochen und abkühlen lassen.. Den Joghurt mit Kokosraspel und Zucker vermischen. Sahne mit Sahnesteif und Vanillezucker steif schlagen und unter den Joghurt heben, evtl. kühlen.

Wenn die Kirschen kalt sind wird geschichtet: Kuchenbrösel - Joghurtcreme - Kirschen, das ganze wiederholen und nach Belieben dekorieren.


Ich mache es mir nun noch etwas auf dem Sofa bequem und dann 
ruft das Bettchen - es schlaucht schon ziemlich sich erstmal wieder neu
einzuarbeiten.

Am Wochenende habe ich mir vorgenommen, etwas mit Bärlauch zu machen.
Ich hoffe ich kann Euch dann bald ein neues Rezept zeigen.

Liebe Grüße
Nicole



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