Sonntag, 6. Dezember 2015

Lebkuchen - alle Jahre wieder

Wenn sich auf der Arbeitsplatte in der Küche kiloweise Zucker, Mehl, geriebene Nüsse und sonstige Backzutaten stapeln, dann ist es wieder soweit. Alle Jahre wieder zur Weihnachtszeit, genau genommen Ende November, wird bei mir für ein Wochenende der Plätzchenback-Marathon eingeläutet. Dabei dürfen bei uns die geliebten Lebkuchen auf keinen Fall fehlen. Alle anderen Plätzchen werden hin und wieder mal ausgetauscht, aber Lebkuchen müssen IMMER dabei sein, jedes Jahr. Einfach, weil sie so gut sind. Und deswegen möchte ich Euch heute mein Rezept verraten. Es ist garnicht schwer und quasi gelingsicher ;-)


 Für ca. 60 Stück (7 cm)

4 Eier
750 g Zucker
1 Messerspitze gemahlene Nelken
1 TL Zimt
1 Päckchen Kardamom
2 1/2 gestr. TL Hirschhornsalz
60 g Orangeat
60 g Zitronat
500 g gemahlene Haselnüsse
200 g Mehl
7 Bamberger vom Vortag
Backoblaten 7 cm 

400 g Zartbitter-Kuvertüre
400 g Vollmilch-Kuvertüre





Zuerst die Bamberger in kleine Stücke reißen und in 1/2 Liter Wasser einweichen lassen. Das Orangeat und Zitronat in einem Mixer fein zerkleinern. Der Teig lässt sich am Besten mit einer Küchenmaschine rühren. Dafür die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen, nun alle Gewürze zugeben. Jetzt abwechselnd Mehl, Haselnüsse und eingeweichte Bamberger zugeben und ordentlich verrühren, bis ein zäher, glatter Teig entstecht. Den Teig mithilfe von 2 Löffeln auf den Oblaten verteilen (es darf ruhig ein kleiner Rand bleiben, da die Lebkuchen etwas aufgehen) und bei 180°C Umluft ca. 15 Minuten backen, bis sie leicht braun werden. 

Nach dem Abkühlen können die Lebkuchen noch mit Schokolade überzogen werden. Dafür mische ich immer Vollmilch- und Zartbitter-Kuvertüre. Diese im Wasserbad schmelzen, mit einer Kuchenkabel von unten leicht in den Lebkuchen stechen und in die Schokolade tauchen.


 Ihr Lieben, ich wünsche Euch noch einen
gemütlichen Nikolaus- und 2. Adventssonntag.
Das Weihnachtsfeeling lässt ja noch etwas auf sich warten
mit diesen Temperaturen :-)

Liebe Grüße
Nicole


Sonntag, 4. Oktober 2015

Herbstliche Pflaumen-Cupcakes

Jetzt aber schnell, bevor die Pflaumensaison komplett vorbei ist. Die ganze Zeit habe ich auf die Pfläumchen am Baum gewartet, dass sie reif werden. Und dann? Blieb nicht viel davon übrig, weil der Großteil wurmig war. Ursprünglich wollte ich auch einen Pflaumenkuchen machen, wofür ich dann ein paar mehr gebraucht hätte. Die paar für die Cupcakes hätte ich bestimmt auch zusammen bekommen aber bis ich mich dann dafür entschieden hatte, waren alle Pflaumen abgefallen oder angefuttert. Somit mussten eben ein paar aus dem Supermarkt herhalten. Die waren aber auch nicht so schlecht. Also gibt es jetzt noch ein paar herbstliche Pflumencupcakes mit Zimtnote. Ich mag den Geschmack von Pflaumen und Zimt, da mich das immer schon leicht an den bevorstehen Winter erinnert und an die gemütliche Zeit. Aber erstmal gaaanz langsam :-)

 

Für 12 Cupcakes

 10 Zwetschgen
2 EL Zucker
3 Eier
125 g Zucker
175 g weiche Butter od. Margarine
1 TL Backpulver
150 g Mehl
1/2 - 1 TL Zimt
3 EL Kakao

150 g Butter
100 g Puderzucker
200 g Doppelrahmfrischkäse
3-4 EL Pflaumenmus
Zimt


Die Zwetschgen entkernen und in ganz feine Würfel schneiden. Diese mit einem Schluck Wasser und 2 EL Zucker in einem kleinen Topf kochen, bis sie schön weich sind, abkühlen lassen.

Für das Topping die Butter cremig rühren, bis sie ganz hell ist, dann den gesieben Puderzucker zugeben und mit der Butter verrühren, bis dieser sich aufgelöst hat. Dann das Pflaumenmus und Zimt (nach Geschmack) zugeben, zum Schluss den Frischkäse. Wenn alles gut miteinander vermischt ist, die Creme in den Kühlschrank stellen.

Für den Teig die Eier mit dem Zucker schaumig rühren, dann die weiche Butter zugeben. Mehl mit Backpulver, Kakao und Zimt (nach Geschmack) vermischen und in den Teig sieben. Gut verrühren, bis ein homogener Teig entsteht. Nun in ein mit Papierförmchen ausgelegtes Muffinblech immer einen guten Esslöffel Teig geben, dann einen Teelöffel vom Pflaumenkompott und nochmal mit Teig bedecken. Die Cupcakes bei 180°C ca. 20-25 Minuten backen.

Wenn die Cupcakes abgekühlt sind, die Creme aufspritzen und evtl. mit Pflaumenspalten dekorieren.


 Sooo ich koche uns jetzt dann ein kleines Süppchen und dann wird sich auf's Sofa gekuschelt :-)
Liebe Grüße
Nicole



Dienstag, 22. September 2015

Erdnussbutter-Cupcakes mit Karamellsoße

Juhuuu gestern wurde wieder gebacken. Nachdem im Küchenschrank schon ein paar (mehr) Tage ein angebrochenes Glas Erdnussbutter stand, musste mit dem endlich was geschehen. Denn zum pur essen bzw. aufs Brot oder so ist mir das dann doch etwas zu heftig :-)

Nachdem ich gestern etwas früher Feierabend hatte, bin ich voller Elan nach Hause gedüst, um kurz die Vorräte zu checken und dann die Ernüchterung - ein(!) ganzer Esslöffel war noch drin. Von daher war dann doch nichts mit "endlich den Rest aufbrauchen", denn ich musste sowieso ein neues Glas kaufen. Somit steht auch dieses nun wieder im Küchenschrank, aber da findet sich sicher wieder was ;-)


Für 12 Cupcakes

3 Eier
125 g Zucker
175 g weiche Margarine
1 TL Backpulver
60 g gemahlene Haselnüsse
150 g Mehl
5 EL Milch
3 EL Erdnussbutter

180 g Butter
120 g Puderzucker
220 g Frischkäse doppelrahm
4 EL Erdnussbutter
35 g Butter
35 g brauner Zucker
75 ml Sahne
gehackte Erdnüsse


Als Erstes das Topping für die Cupcakes herstellen. Dafür die Butter ein paar Minuten lang cremig rühren, bis sie hell wird. Dann den gesiebten Puderzucker unterrühren, bis er sich aufgelöst hat, danach den Frischkäse. Zum Schluss noch die Erdnussbutter zugeben, gut mit der Masse verrühren und die Creme kalt stellen.

Für den Teig Eier und Zucker schaumig rühren, dann Margarine und gemahlene Nüsse  und Erdnussbutter zugeben und zu einem glatten Teig verrühren. Mehl und Backpulver mischen und gesiebt zum Teig geben. Dabei immer einen Schuss Milch zugeben, damit der Teig nicht zu fest wird. Ein Muffinblech mit Förmchen auslegen, befüllen und bei 175°C Umluft ca. 20 Minuten backen.

Wenn sie fertig sind, die Förmchen aus dem Muffinblech nehmen und abkühlen lassen. In der Zwischenzeit die Karamellsoße herstellen. Dazu die Butter und den braunen Zucker in einem Topf schmelzen und etwas aufkochen lassen, dann die Hälfte der Sahne zugeben, nochmals aufkochen bis sich der Karamell etwas dunkler färbt. Von der Platte nehmen und noch den Rest Sahne einrühren.

Das Topping nun nochmal kurz umrühren, in einen Spritzbeutel füllen und auf die Cupcakes spritzen. Mit der warmen (nicht heißen) Karamellsoße beträufeln und evtl. mit gehacken Erdnüssen bestreuen.


Die Muffins sind bei uns gut angekommen, da sie nich sooo süß sind und ich finde, sie passen gut zum Herbst. Probiert es doch mal aus. Ansonsten habt noch eine schöne Woche und macht es Euch gemütlich!

Liebe Grüße
Nicole

Hmm was mach ich denn mit der restlichen Karamellsoße??
Ich glaub die kommt über's Vanilleeis... yeah.


Mittwoch, 16. September 2015

Kleiner Reisebericht vom Gardasee // Malcesine

Meine Lieben, bevor uns nun der Herbst richtig im Griff hat, möchte ich mit ein paar Bildern von unserem diesjährigen Sommerurlaub am Gardasee nochmal etwas Urlaubsstimmung aufkommen lassen.

Wir haben uns das schöne Örtchen Malcesine ausgesucht, da wir dort noch nicht waren und haben eine Ferien-wohnung für eine Woche gebucht. Uns hat es dort wirklich gut gefallen, auch die Ferienwohnung (Gardesana Active Apartments) war sehr zu empfehlen; zentral gelegen und schön modern ausgestattet. Die Inhaber sprechen auch ganz gut deutsch und im Preis inbegriffen ist u.a. eine geführte Mountainbike-Tour. Aber hier erstmal ein paar Fotos:




Riesen Balkon nur für uns :-)
Blick vom Balkon
Burg von Malcesine
Unsere kleine Badebucht unterhalb der Burg
Ausflug auf den Monte Baldo
Monte Baldo  


 
Wasserfall Grotta Cascata Varone

Garten am Wasserfall






Gassen in Malcesine






Ich liebe die kleinen liebevoll dekorierten Läden

In Venedig waren wir natürlich auch ;-)





Insgesamt war es eine schöne, jedoch sehr warme Woche (35 - 40°C), man konnte etwas vom Alltag entspannen und preislich war die Wohnung auch völlig in Ordnung für die Ausstattung. Wir haben auch noch einen Abstecher an den Lago di Ledro gemacht, ein kleiner See oberhalb des Gardasees. Um diesen kann man gut rumlaufen und er ist auch nicht so überlaufen wie der Gardasee. Es gibt auch kleine Strände zum Baden, ein Bistro und direkt am See einen Campingplatz. Dort geht es eben etwas gemütlicher zu :-) Auf Dauer wäre es mir jedoch zu langweilig dort. Aber am Gardasee und in Malcesine waren wir bestimmt nicht das letzte Mal. Leider ist es auch schon wieder vorbei, aber der nächste Urlaub kommt bestimmt. Und der Herbst darf sich ruhig noch etwas Zeit lassen.

Liebe Grüße 
Nicole


Montag, 31. August 2015

Fruchtiger Beeren-Mango Naked Cake

Am Wochenende hat meine Schwiegermama (in Spe) ihren runden Geburtstag gefeiert. Dafür wollte ich natürlich eine besonders hübsche Torte backen. Da ich diesmal nichts mit Fondant machen wollte, abgesehen davon, dass man stundenlang dekoriert und es letztendlich ja meistens auf dem Teller liegen bleibt und ich auch nicht so viel Zeit hatte, habe ich mir überlegt, einen Naked Cake zu machen. Natürlich mit üppiger Beerendeko. Ich finde diese Torten immer sehr ansprechend. Auf der einen Seite "natürlich" und auf der anderen die ansprechende Beerendeko, die ja dazu auch noch gesund aussieht ;-)

Bilder vom Anschnitt gibt es nun keine, aber dann wäre ja auch die schöne Deko kaputt :-)
Und was drin ist, sieht man bei dieser Torte ja auch so.


Das Rezept für die Bisquitböden habe ich von der Prinzessinentorte von Sally's Welt.
Ich wollte eben auf Nummer sicher gehen, dass die Böden das Gewicht auch halten.

Zutaten für die Böden

                           24 cm Springform:                                        18 cm Springform:
                           7 Eier                                                             4 Eier
                           1 Prise Salz                                                   1 Prise Salz
                           235 g Zucker                                                 115 g Zucker
                           210 g Mehl                                                    105 g Mehl
                             70 g Stärke                                                     35 g Stärke
                              6 g Backpulver                                               4 g Backpulver
                            70 g flüssige Butter                                        35 g flüssige Butter

Zutaten für die Cremes

                          Mangocreme:                                                  Beerencreme:
                          1  1/2 Mango                                                  125 g Blaubeeren
                          5 EL Orangensaft                                           125 g Brombeeren
                          250 g Mascarpone                                          1 Handvoll Himbeeren
                          300 g NaturJoghurt                                         250 g weiche Butter
                          250 g Quark                                                    200 g Puderzucker
                            60 g Zucker                                                   200 g Frischkäse
                          7 Blatt Gelatine
                          1 Glas feiner Mangoaufstrich

Sonst noch: Cakeboard, 6 Strohhalme, Puderzucker, Beeren für die Deko

Zubereitung

Die Eier mit der Prise Salz und dem Zucker etwa 10 Minuten rühren, bis die Eiermasse sehr cremig, weiß und fast steif ist.
 Mehl, Stärke, Backpulver mischen und hinein sieben. Flüssige Butter zufügen und alles vorsichtig mit dem Teigschaber unterheben, ohne die Luft aus der Masse zu rühren. Den Teig in die Springformen füllen und backen (26 cm ca. 45 Minuten, 18 cm ca. 25-30 Minuten bei 175°C Umluft im vorgeheitzten Backofen). Die Böden abkühlen lassen, aus der Form lösen und nach vollständigem erkalten jeden Boden in oben begradigen und in 3 Böden teilen.

Für die Mangocreme die Mango in Würfel schneiden und mit dem Orangensaft pürrieren. Mascarpone, Joghurt, Quark und Zucker miteinander glatt rühren, Mangopürree zugeben. Gelatine in kaltem Wasser einweichen, ausdrücken und in einem kleinen Topf bei geringer Hitze auflösen. Ein paar Löffel von der Creme in die Gelatine rühren, dann die Gelatine unter rühren zur Creme geben, kalt stellen.

Für die Beerencreme die Beeren ebenfalls pürrieren. Die Butter schön cremig rühren, bis sie ganz hell und geschmeidig ist. Dann den Puderzucker hineinsieben und mit der Butter verrühren, bis der Zucker sich aufgelöst hat. Danach den Frischkäse Stück für Stück unterrühren, Beerenpürree zugeben und kalt stellen.

Man kann die Cremeränder der beiden Torten noch mit einem Spritzbeutel etwas auffüllen und dann mit einem Finger glatt "abziehen".

Wenn die Cremes gut durchgekühlt und etwas fest geworden sind, geht es ans Füllen (Mangocreme evtl. nochmal durchrühren). Für die größere Torte den obersten Boden als untersten nehmen, auf eine Tortenplatte setzen und mit Mangoaufstrich und Mangocreme bestreichen. Mittleren Boden aufsetzen, mit Aufstrich und Creme bestreichen und den letzten Boden mit der Unterseite nach oben darauf legen, wieder kühl stellen. Wenn die Creme nicht fest genug ist, kann man auch einen Tortenring zur Hilfe nehmen und im Kühlschrank fest werden lassen.

Für die kleinere Torte ebenfalls den obersten Boden als Untersten verwenden (auf ein dünnes Cake-Board setzten), mit Beerencreme bestreichen, mittleren Boden aufsetzen, mit Creme bestreichen und den letzten Boden wieder umgedreht darauf legen und leicht andrücken, kühl stellen.
Vor dem Dekorieren in die große Torte 6 gekürzte Strohhalme stecken als Stützen für die obere Torte.
Die kleinere Torte mittig auf die große setzen, mit etwas Puderzucker bestäuben und mit Beeren nach Belieben dekorieren. Ich habe dafür Erdbeeren, Johannisbeeren, Heidelbeeren und Brombeeren verwendet. Teilweise habe ich die Erdbeeren mit Zahnstocker festgesteckt. Bis zum Servieren wieder kühl stellen.



Habt eine schöne neue Woche ihr Lieben! Mit dem Sommer ist es dann wohl vorbei ab (über)morgen. Aber wollen wir uns mal nicht beschweren, es war ein schöner Sommer 2015!

Liebe Grüße
Nicole



Freitag, 21. August 2015

Kleines feines Blaubeertörtchen - oder auch Mini-Naked-Cake?

Da hat man schon Urlaub und ist selbst da ständig unterwegs und verplant. Vorgestern konnte ich endlich mal wieder den Ofen anschmeißen. Da vom Besuch bei Oma und Opa noch Blaubeeren im Kühlschrank waren, mussten die natürlich noch verarbeitet werden. Da schwebte mir gleich ein kleiner Naked-Cake vor. Gut, ob man es nun als Naked-Cake oder Törtchen sieht, bleibt ja nun jedem selbst überlassen. Für die Nicht-Blogger: Ein Naked-Cake ist ein außern "nackter" Kuchen. Also nur Teigböden und Füllung dazwischen und evtl. etwas Früchte oder Blüten als Deko. Ohne Fondant, Buttercreme oder sonstwas außenrum. Hier also mein kleines Blaubeer-Mini-Naked-Cake-Törtchen ;-)



Für 4 Törtchen (Durchmesser 7-8 cm)

 2 Eier
85 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
100 g Margarine
1 EL Kakao
85 g Mehl
1 TL Backpulver
4 Vorspeisen-/Dessertringe

120 g Blaubeeren + einige für Deko
150 g Naturjoghurt + 2 EL
120 g Magerquark + 2 EL
1 EL Puderzucker
2 Blatt Gelatine
 

Für den Teig die Eier mit Zucker und Vanillezucker schaumig rühren, bis die Masse sich vergrößert hat. Margarine zugeben und gut verrühren. Kakao, Mehl und Backpulver mischen, nach und nach zugeben und weiterrühren, bis ein glatter Teig entstanden ist.

Als Förmchen habe ich Vorspeisenringe mit 7-8 cm Durchmesser verwendet. Diese habe ich mit Alufolie "umrandet" (siehe Bild oben), damit der Teig nicht rauslaufen kann. Dann den Teig auf die 4 Förmchen verteilen und bei 180°C Umluft ca. 15-20 Minuten backen. Wenn man mit einem Holzstäbchen reinsticht und es bleibt kein Teig mehr kleben, ist er fertig.

Die kleinen Kuchen abkühlen lassen und aus der Form nehmen. Wenn die Küchlein vollständig ausgekühlt sind, oben begradigen und dann jeweils 2 mal waagerecht durchschneiden.

Während die Küchlein abkühlen, kann die Creme zubereitet werden. Dafür die 150 g Naturjoghurt, 120 g Magerquark und 1 EL Puderzucker miteinander verrühren, Blaubeeren pürrieren und zugeben. Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen, dann ausquetschen, in einem Topf bei geringer Hitze auflösen und einen Esslöffel von der Creme unter die Gelatine rühren. 2-3 weitere Esslöffel von der Creme zugeben, dann die Gelatinecreme in die Joghurt-Quark-Creme geben und glatt rühren. Die Masse sollte jetzt für ca. 15 Minuten in den Kühlschrank.

Danach jeweils den untersten Boden der Küchlein wieder in die Vorspeisenringe legen, etwas Creme darauf verteilen, 2. Boden darauf legen und die restliche Creme auf den Törtchen verteilen, dann 3. Boden auflegen. Nun nochmals ca. 30 Minuten oder länger im Kühlschrank fest werden lassen.
Die restlichen 2 EL Joghurt, 2 EL Quark und 1/2 TL Puderzucker vermischen und jeweils 1 EL auf den Törtchen verteilen, mit Blaubeeren dekorieren und mit Puderzucker bestäuben.


Früher waren wir immer mit der ganzen Familie im Wald und haben Waldheidelbeeren gepflückt. Die waren immer sooo lecker und aromatisch. Eigentlich nicht mit denen zu vergleichen, die es zu kaufen gibt, so wie die, die ich verwendet habe. Vielleicht schaffe ich es ja irgendwann mal wieder, selbst welche zu pflücken. 

Ich wünsche Euch ein wunderbares sonniges Wochenende ihr Lieben!
Am Montag geht dann auch für uns wieder der Arbeitsalltag los.

Liebe Grüße
Nicole


Freitag, 31. Juli 2015

Schreibzeit 2015 // Bloggen und Alltag

Die liebe Bine von was eigenes hat für das Jahr 2015 das Projekt Schreibzeit ins Leben gerufen. Hierzu gibt es jeden Monat ein Thema, was Ende des Monats gepostet wird und jede/r kann dann seine Gedanken dazu teilen.


Mich hat das aktuelle Thema gleich angesprochen, weshalb ich jetzt auch hier sitze und meine Gedanken dazu schreibe. Auch, weil ich gerade Zeit habe. Meine Posts erscheinen oft unregelmäßig, was mich selber etwas stört. Gerne würde ich auch ca. 2 mal in der Woche einen Post online stellen. Nicht dass mir die Ideen fehlen. Einfach die Zeit. Und manchmal auch die Lust. Zwar habe ich noch keine Kinder, aber einen 40-Stunden-Job und 50 km einfach zur Arbeit. Ich fahre um 6 Uhr morgens los und bin um 17 Uhr abends wieder zu Hause. Dann wird meistens gekocht, gegessen und oft bin ich dann einfach froh, mich aufs Sofa setzen zu können und nichts zu tun. Allenfalls noch ein paar Blogs am Laptop lesen. Die knapp 2 Stunden, die man am Tag verfährt, machen sich dann doch bemerkbar. Ich würde auch soo gerne länger schlafen als bis 5 Uhr aber dann bin ich ja noch später zu Hause...also auch nicht optimal... Man möchte an dem Ganzen gern was ändern, aber schafft es nicht so richtig oder traut sich nicht...Und das widerum stört mich.

Ich bereite meine Posts meistens am Wochenende vor bzw. backe und fotografiere und danach oder auch mal unter der Woche werden dann Bilder bearbeitet und der Post geschrieben. Mal backe ich auch 2-3 Dinge am Wochenende, um für die nächsten 1-2 Wochen schon etwas fertig zu haben. Doch immer geht das auch nicht, denn wer soll das dann alles essen? Schließich müssen wir auch etwas auf unsere Linie achten ;-) Daneben möchte ja noch der Haushalt gemacht werden und mit Freunden möchte man am Wochenende auch mal was unternehmen. Und bei schönem Wetter möchte man ja auch raus.

Oft nutze ich auch die Zeit, wenn meine bessere Hälfte am Wasser sitzt, er ist nämlich Angler. Dann geht er seinem Hobby nach und ich kann das zu Hause tun. Denn man möchte ja auch nicht Stunden in der Küche stehen und PC sitzen, wenn man abends nur ein paar Stunden Zeit zusammen hat. Dennoch hat er viel Verständnis dafür und unterstützt mich auch bei allem, was ich tue. Danke dafür.

Dennoch frage ich mich... wie wird das mal mit Kindern? Habe ich dann überhaupt noch Zeit dafür? Aber vielleicht organisiert man sich dann auch generell anders. Somit respekt an alle Muttis, ob mit oder ohne Blog :-)

So, nun setze ich mich noch ein paar Minuten auf die Couch und dann gehen wir lecker essen.
In diesem Sinne, bis bald hoffentlich.

Liebe Grüße
Nicole

Samstag, 11. Juli 2015

Let's cook together - Eiszeit mit KiBa-Eis am Stiel

Wie schon im letzten Post angekündigt, gibt es heute noch ein Kirschrezept. Okay, es war für Freitag angekündigt, aber da ich gestern im kleinen Kreise ein wenig Geburtstag gefeiert habe, habe ich es doch nicht mehr geschafft, noch den Post zu schreiben. Dafür eben heute.

Diesen Monat bin ich wieder bei der Aktion Let's cook together von Ina dabei. Thema für den Monat Juli war Eiszeit! - Süße Abkühlung für heiße Tage. Na da simma doch gleich mit dabei. Nachdem wir ja so viele Kirchen hatte, musste ich die auf jeden Fall noch verarbeiten. Bei uns ist ein Getränk namens KiBa bekannt - Kirsch-Bananen-Saft. Ich weiß aber nicht, wie weit verbreitet das ist, oder ob es da nur in Bayern gibt bzw. so heißt. Somit dachte ich mir, da wäre doch als Eis auch was und habe gleich losgelegt. Und es kann wirklich jeder nachmachen.


Für 6 Eis am Stiel-Förmchen:

200 g entsteinte Kirschen
 50 g Zucker
1 reife Banane
100 ml Milch
2 EL Zucker
evtl. etwas Bananensaft


 Die Kirschen mit dem Zucker aufkochen, 5 Min köcheln, pürrieren und abkühlen lassen. 
Die Banane mit der Milch und dem Zucker pürrieren. Wenn es noch zu dickflüssig ist, kann man noch etwas Bananensaft oder auch mehr Milch zugeben. Dann die Förmchen zur Hälfte mit dem Bananenpüree füllen und ca. 45 Mins anfrieren lassen. Dann mit dem Kirchpüree auffüllen, Stiel reinstecken und 4-5 Stunden durchfrieren lassen. Am Besten über Nacht.



So, das war es für heute.
Jetzt geht es erstmal ein paar Tage in den Urlaub
an den Gardasee. 
Habt noch ein schönes Wochenende!

Liebe Grüße
Nicole


Dienstag, 7. Juli 2015

Leckere Kirschmarmelade mit Cassislikör

Puh, es ist geschafft. Der Kirschbaum ist so gut wie abgeerntet und die Früchtchen verarbeitet. Und somit die leeren Marmeladengläser auch restlos aufgebraucht. Nun heißt es fleißig Marmelade futtern, bis es mit Pflaumen, Birnen & Co. weiter geht. Aber bis dahin haben wir ja noch etwas Zeit. Diese Marmelade habe ich letztes Jahr schon einmal ausprobiert und für lecker befunden. Und auch meine bessere Hälfte war begeistert. Der Cassislikör gibt einfach noch eine schöne Geschmacksnote. Der Alkohol verfliegt ja sowieso beim Kochen ;-)


Für 10-12 Gläser:

2 kg Kirschen
2 Päckchen Gelierzucker 2:1 (je 500 g)
6 cl Cassislikör


Die Kirschen waschen und entsteinen (nach dem Entsteinen abwiegen). Zusammen mit den beiden Päckchen Gelierzucker in einem großen Topf vermischen. 20 Minuten stehen lassen und aufkochen. 5 Minuten köcheln lassen, den Cassislikör zugeben und nochmal kurz aufkochen lassen. Mit einem Pürrierstab bis zur gewünschen Feinheit pürieren. Sollte sich doch noch ein Kirschkern eingeschlichen haben, schwimmen diese beim Kochen oben. Sie können vor dem Pürieren leicht entfernt werden. Abschmecken, bei Bedarf kann noch mehr Likör zugegeben werden. Dann auf einem kleinen (kalten) Teller einen Löffel Marmelade geben. Wenn diese auf dem Teller beginnt zu gelieren/fest zu werden, ist die Konsistenz richtig. Die Marmelade dann in heiß ausgespülte Gläser füllen und fest verschließen.


Das war es dann für Heute auch schon. Am Freitag gibt es noch ein weiteres, erfrischendes Kirschrezept. Achja, Kirschlikör habe ich auch noch angesetzt...mal sehen, ob der was wird. Ich finde jedenfalls, man wird schon vom Schnuppern betrunken :D

Bei uns zieht nun ein Gewitter auf, was der Hitze auch mal ganz gut tut.
Ich bin froh, dass es hier mal etwas durchziehen kann.
Dachgeschosswohnung und so ;-)
In diesem Sinne, bis Freitag!
Liebe Grüße Nicole


Sonntag, 28. Juni 2015

Erdbeer-Maracons mit weißer Schokolade // 100. Post

Ich habe es mal wieder gewagt, Macarons zu machen. Und ich muss sagen, es wird immer besser. Diesmal mussten noch ein paar Erdbeeren aufgebraucht werden. Und davon abgesehen befinden wir uns hier ja gerade mitten in der Saison. Im Sommer könnte ich mich ja nur von Obst ernähren. Okay fast. Vorhin war ich im Garten und habe ein paar Kirschen für die lieben Kollegen morgen gepflückt. Jede dritte is bald in den Mund gewandert *yummy*. Aber das muss man ja dann auch ausnutzen. 

Achja und dann bin ich heute auch mal bei meinem 100. Post angelangt. Meinen Blog gibt es zwar schon seit 2012, für die Zeit hat es somit auch ziemlich lang gedauert aber die ersten 1-2 Jahre kann man auch fast nicht zählen, da ich ziemlich wenig gepostet habe und die Bilder schrecklich waren :-)

Macarons mache ich ja eigentlich nur so gern, weil sie so hübsch aussehen :-) Sie sind nämlich schon ziemlich süß. Beim nächsten Mal werde ich testen, ob es mit der Hälfte Zucker auch klappt.



Für ca. 30 Macarons

90 g Mandelmehl (am Besten ohne Schale)
135 g Puderzucker
75 g Eiweiß
50 g Zucker
Rote Lebensmittelfarbe

200 g weiße Schokolade o. Kuvertüre
 100 g Erdbeerpüree
1 EL (20 g) Butter
 


Zuerst muss die Füllung gemacht werden. Hierfür die weiße Schokolade im Wasserbad bei geringer Temperatur schmelzen lassen. Das Erdbeerpüree kurz aufkochen und etwas abkühlen lassen. Dann Stück für Stück die flüssige weiße Schokolade mit einem Schneebesen unter das Püree rühren. Weiche Butter einrühren und danach mit einem Pürierstab durchmixen, damit sich die Zutaten gut miteinander verbinden. Die Creme nun für einige Stunden (besser über Nacht) kühlen lassen.

Für die Macaronschalen das Mandelmehl und den Puderzucker in eine Schüssel sieben. Wenn größere Stücke im Sieb bleiben kann man diese mit einem Zerkleinerer noch feiner mahlen und auch sieben. Das Eiweiß steif schlagen, dabei den Zucker einrieseln lassen und solange schlagen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dann die rote Lebensmittelfarbe bis zu gewünschten Intensität einrühren. Nun den Eischnee mit einem Teigschaber zu der gesiebten Zucker-Mandel-Mischung geben und gut miteinander vermischen. Die Masse sollte danach glänzen und vom Teigschaber "fließen" können.

Jetzt können mit einem Spritzbeutel und Lochtülle Tupfen von 2-3 cm auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gespritzt werden. Danach das Backblech anheben und ein paar Mal auf die Arbeitsplatte fallen lassen, damit Luftblasen nach oben steigen. Jetzt müssen die Macarons 20-30 Minuten trocknen, damit sich eine feine Haut auf der Oberfläche bildet. In der Zeit kann der Ofen auf 160°C Umluft vorgeheizt werden. Die Macarons brauchen dann 10-12 Minuten. Wenn sie etwas abgekühlt sind, können sie vom Backpapier gelöst werden. Nun müssen sie noch gefüllt werden. Dafür sollte man die Füllung schon eine Stunde vor Verwendung aus dem Kühlschrank nehmen. 
Dann mit einen Spritzbeutel einen Klecks auf eine Macaronhälfe geben und die Zweite drauf drücken. Dabei kann man sie etwas drehen, dann verteilt sich die Masse besser. Bevor sie vernascht werden, kann man sie nochmal kurz in den Kühlschrank legen.


Hat noch jemand ein super Rezept für Kirschen? Der Baum hängt voll und wir wissen garnicht, wohin damit, außer Kuchen und Marmelade zu machenn. Vielleicht Likör??
Ich bin offen für Eure Vorschläge!

Dann habt mal einen guten Start in die neue Woche,
es soll ja richtig heiß werden :-)
Liebe Grüße
Nicole


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