Sonntag, 28. Juni 2015

Erdbeer-Maracons mit weißer Schokolade // 100. Post

Ich habe es mal wieder gewagt, Macarons zu machen. Und ich muss sagen, es wird immer besser. Diesmal mussten noch ein paar Erdbeeren aufgebraucht werden. Und davon abgesehen befinden wir uns hier ja gerade mitten in der Saison. Im Sommer könnte ich mich ja nur von Obst ernähren. Okay fast. Vorhin war ich im Garten und habe ein paar Kirschen für die lieben Kollegen morgen gepflückt. Jede dritte is bald in den Mund gewandert *yummy*. Aber das muss man ja dann auch ausnutzen. 

Achja und dann bin ich heute auch mal bei meinem 100. Post angelangt. Meinen Blog gibt es zwar schon seit 2012, für die Zeit hat es somit auch ziemlich lang gedauert aber die ersten 1-2 Jahre kann man auch fast nicht zählen, da ich ziemlich wenig gepostet habe und die Bilder schrecklich waren :-)

Macarons mache ich ja eigentlich nur so gern, weil sie so hübsch aussehen :-) Sie sind nämlich schon ziemlich süß. Beim nächsten Mal werde ich testen, ob es mit der Hälfte Zucker auch klappt.



Für ca. 30 Macarons

90 g Mandelmehl (am Besten ohne Schale)
135 g Puderzucker
75 g Eiweiß
50 g Zucker
Rote Lebensmittelfarbe

200 g weiße Schokolade o. Kuvertüre
 100 g Erdbeerpüree
1 EL (20 g) Butter
 


Zuerst muss die Füllung gemacht werden. Hierfür die weiße Schokolade im Wasserbad bei geringer Temperatur schmelzen lassen. Das Erdbeerpüree kurz aufkochen und etwas abkühlen lassen. Dann Stück für Stück die flüssige weiße Schokolade mit einem Schneebesen unter das Püree rühren. Weiche Butter einrühren und danach mit einem Pürierstab durchmixen, damit sich die Zutaten gut miteinander verbinden. Die Creme nun für einige Stunden (besser über Nacht) kühlen lassen.

Für die Macaronschalen das Mandelmehl und den Puderzucker in eine Schüssel sieben. Wenn größere Stücke im Sieb bleiben kann man diese mit einem Zerkleinerer noch feiner mahlen und auch sieben. Das Eiweiß steif schlagen, dabei den Zucker einrieseln lassen und solange schlagen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dann die rote Lebensmittelfarbe bis zu gewünschten Intensität einrühren. Nun den Eischnee mit einem Teigschaber zu der gesiebten Zucker-Mandel-Mischung geben und gut miteinander vermischen. Die Masse sollte danach glänzen und vom Teigschaber "fließen" können.

Jetzt können mit einem Spritzbeutel und Lochtülle Tupfen von 2-3 cm auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gespritzt werden. Danach das Backblech anheben und ein paar Mal auf die Arbeitsplatte fallen lassen, damit Luftblasen nach oben steigen. Jetzt müssen die Macarons 20-30 Minuten trocknen, damit sich eine feine Haut auf der Oberfläche bildet. In der Zeit kann der Ofen auf 160°C Umluft vorgeheizt werden. Die Macarons brauchen dann 10-12 Minuten. Wenn sie etwas abgekühlt sind, können sie vom Backpapier gelöst werden. Nun müssen sie noch gefüllt werden. Dafür sollte man die Füllung schon eine Stunde vor Verwendung aus dem Kühlschrank nehmen. 
Dann mit einen Spritzbeutel einen Klecks auf eine Macaronhälfe geben und die Zweite drauf drücken. Dabei kann man sie etwas drehen, dann verteilt sich die Masse besser. Bevor sie vernascht werden, kann man sie nochmal kurz in den Kühlschrank legen.


Hat noch jemand ein super Rezept für Kirschen? Der Baum hängt voll und wir wissen garnicht, wohin damit, außer Kuchen und Marmelade zu machenn. Vielleicht Likör??
Ich bin offen für Eure Vorschläge!

Dann habt mal einen guten Start in die neue Woche,
es soll ja richtig heiß werden :-)
Liebe Grüße
Nicole


Donnerstag, 18. Juni 2015

Erfrischendes Holunderblüteneis am Stiel // Holunderblütensirup

Na das war ja klar dass es an dem Tag, für den ich meinen ersten Eis-Post geplant habe, regnet wie am laufenden Band. Aber deswegen gibt es ihn jetzt trotzdem. Schon rein aus Protest. So. Und außerdem wird es ja auch wieder mal warm. Schon seit...naja...2 Jahren? schlummert so eine rosafarbene Eisform in meinem Schrank (so wie ein paar andere kleine Dinge *räusper*...nein Schatz, die brauche ich sicherlich irgendwann mal!). Sie hat auch den Umzug letztes Jahr überstanden. Zum Einsatz gekommen ist sie bisher noch nie.

Als ich letztes Wochenende am Produzieren von Holunderblütensirup war dachte ich mir, dass das doch sicher auch als erfrischendes Wassereis für heiße Tage schmeckt. Prompt die Form aus dem Schrank geholt (entstaubt) und abgefüllt. Und was soll ich sagen - das war guuuut :-)


Es ist auch ganz einfach:

200 ml Holunderblütensirup
500 ml Wasser
2-4 EL Zitronensaft
(Holz)Stiele
evtl. ein paar Johannisbeeren

Alles miteinander vermischen (je nach Geschmack und gewünschter Süße mehr oder weniger Wasser bzw. Zitronensaft zugeben; gekaufter Sirup ist süßer) und in Eisförmchen füllen. Ca. 1- 1/2 Stunden anfrieren lassen, dann Johannisbeeren und die Stiele reinstecken und durchfrieren lassen. Nach 4-5 Stunden ist das Eis fest. Die Menge hat für 6 Stück gereicht. Die Form war übrigens mal vom Möbelschweden.


Und hier noch mein Rezept für
Holunderblütensirup für 1,5 Liter

ca. 30-35 Holunderblütendolden
1,5 Liter Wasser
1 kg Zucker
1 unbehandelte Zitrone
1 Päckchen Zitronensäure

 Die Holunderblüten gut draußen ausschütteln. Das Wasser mit dem Zucker, der in Scheiben geschnittenen und etwas ausgepressten Zitrone aufkochen und danach abkühlen lassen. Die Blüten (man kann auch die dicken Stiele abschneiden) in den Sud legen, dass sie gut mit Wasser bedeckt sind und zugedeckt zwei Tage stehen lassen. 

Danach durch ein Küchentuch in einen Topf gießen, das Tuch auspressen und mit dem Päckchen Zitronensäure nochmals aufkochen lassen. Nun den Sirup in heiß ausgespülte Flaschen abfüllen.


Euch schonmal ein schönes Wochenende!
Macht das Beste draus ;-)

Liebe Grüße
Nicole

Donnerstag, 4. Juni 2015

Süße Schnecken ;-)

Hallo ihr Lieben! Heute gibt es endlich wieder mal was Süßes. Die letzten Tage/Wochen war einfach wenig Zeit zum Bloggen da etwas anderes, schönes organisiert werden muss (dazu ein anderes Mal mehr) und irgendwie hatte ich auch nicht so den Elan. Denn die ersten sonnigen Sommertage möchte man ja auch ausnutzen statt dann vor dem PC zu sitzen :-)

Jetzt geht es erstmal um diese kleinen süßen Nuss- und Zimtschneckchen:


Zutaten für je 15-20 Stück

100 g weiche Butter
100 ml Milch
100 ml Wasser
75 g Zucker
500 g Mehl
1 Prise Salz
1/2 Würfel Hefe
1 Ei
 
Nussfüllung
 
40 g gemahlene Mandeln
40 g gemahlene Haselnüsse
  35g Semmelbrösel
  60 g Zucker
1 TL Kakaopulver
1/2 TL Zimt
ca. 1/2 Tasse Milch
 
 Zimtfüllung

2 EL Zimt
5 EL brauner Zucker


Aus den Zutaten für den Teig einen Hefeteig herstellen. Das Rezept ist dasselbe, wie vom Nusszopf. Hier nochmal die Zubereitung:

Die Milch mit dem Wasser erwärmen und die Hefe darin auflösen. Das Mehl in eine Schüssel sieben, Zucker und Salz zugeben und vermischen. Dann die weiche Butter und danach das Ei einkneten. Nach und nach die Milch mit der aufgelösten Hefe zugeben und zu einem glatten Teig verkneten. Nun muss der Teig für ca. 1 Stunde am besten an einem warmen Ort ruhen. Ich habe ihn bei 30 Grad (Ober-/Unterhitze) in den Ofen gestellt. Danach in 2 Teile teilen und jeweils ca einen guten 1/2 cm dick ausrollen.

Die Milch für die Nüssfüllung erwärmen. Restliche Zutaten miteinander vermischen und die Milch unterrühren, bis sich eine streichfähige Masse ergibt. Auf die eine Hälfte des Teiges dünn verstreichen und einrollen.

Auf dem zweiten Teig den mit Zimt vermischten Zucker großzügig verteilen. Hier kann beliebig viel oder wenig verteilt werden. Je nachdem, wie süß man es mag. Ebenfalls aufrollen.

Nun beide Teigrollen in ca. 1 cm breite Schnecken schneiden und nebeneinander (so dass sie sich fast berühren) auf ein Backblech legen. Bei 175°C (Umluft) ca. 20 Minuten backen. Wenn die Schnecken leicht braun werden, sollten sie fertig sein. Am Besten noch warm genießen - hmmm.


Ich wünsche Euch ein schönes und hoffentlich sonniges Wochenende!
Liebe Grüße
Nicole
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